Willkommen bei unserem großen Flüssigwaschmittel Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Flüssigwaschmittel. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Flüssigwaschmittel zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Flüssigwaschmittel kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Erst seit den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wurde das Waschmittel in der Form erfunden, in der wir es bis heute noch verwenden. Die meisten Waschmittel basieren auf einer Kohle- oder Erdölbasis.
  • Je nach Waschart, Kleidungsstücke und Ergiebigkeit des Waschmittels, eignet sich ein Waschmittel besser als ein anderes für dich. Bei Allergien und Unverträglichkeiten solltest du die Inhaltsangabe genau durchlesen.
  • Wir weisen außerdem bei allen Herstellern darauf hin, ob deren Produkte eine vegane und ökologisch nachhaltige Lebensweise fördern und sicherstellen können.

Flüssigwaschmittel Test: Das Ranking

Platz 1: Perwoll Flüssigwaschmittel (Wolle & Feines)

Platz 2: Perwoll Flüssigwaschmittel (Color)

Platz 3: Frosch Flüssigwaschmittel

Platz 4: Persil Color Gel

Platz 5: Ecover Flüssigwaschmittel

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Flüssigwaschmittel kaufst

Welche Vorteile bietet Flüssigwaschmittel im Vergleich zu anderen Produkten wie z.B. Pulverwaschmittel?

Der besondere Vorteil von Flüssigwaschmittel ist, dass er keine lästigen Waschmittelrückstände auf schwarzen und bunten Textilien hinterlässt. Was eine Anwendung schon bei niedrigen Temperaturen möglich macht.

Ein Nachteil von flüssigen Waschmitteln ist, dass sie oftmals überdosiert werden, da sie ohne Dosierhilfe nur schwer abschätzen können, wann die richtige Menge erreicht ist. Das führt nicht nur zu einer erhöhten Umweltbelastung, sondern schadet auch ihrem Geldbeutel, da sie häufiger neues Waschmittel nachkaufen müssen.

Ein absoluter Vorteil von Flüssigwaschmittel ist, dass es im Gegensatz zu Pulvern keinerlei Spuren hinterlässt. Dieser Umstand ist besonders bei feiner, dunkler Kleidung von enormer Wichtigkeit. Gleiches gilt für buntes und auch für Feinwäsche, die nur auf niedrigen Temperaturen zu waschen ist.

Im Gegensatz zu Pulvern, die oftmals weichspülende Substanzen enthalten, muss man bei der Verwendung von Flüssigwaschmittel oftmals einen zusätzlichen Weichspüler kaufen. Dieses verursacht zusätzliche Kosten und Dosierungsaufwand. Allerdings kann man so nur die Textilien schmuseweich machen, bei denen dieses auch gewünscht ist, wie z.B. der Kuschelpullover und nicht das Businesshemd.

Jedes Waschmittel wird nach seinem Gebrauch der Umwelt zugefügt. Diese Belastung schwankt von Waschmittel zu Waschmittel und ist bei Flüssigwaschmittel höher, da hier zumeist eine Überdosierung stattfindet. Deshalb sollte unbedingt auf die richtige Dosierung geachtet werden.

Flüssigwaschmittel ist hinterlässt also auf bunter und dunkler Wäsche keine lästigen Waschmittelspuren, bedarf aber den Einsatz zusätzlicher Weichspüler.

Pulverwaschmittel eignet sich eher für Textilien, die bei höheren Temperaturen gewaschen werden müssen, da sie neben den weichspülenden Substanzen in einem höheren Grad als flüssige Waschmittel Bleichmittel enthalten, die neben Flecken auch Pilze und Bakterien zuverlässiger abtöten.

Vorteile

  • Hinterlässt keine Rückstände
  • Besseres, höheres Dufterlebnis

Nachteile

  • Schwerer zu dosieren, dadurch eventuell höher im Verbrauch
  • Zusätzlicher Einsatz von Weichspüler nötig

Flüssigwaschmittel, insbesondere in Form von Weichspülern, sorgen im Gegensatz zu ihren pulverförmigen Kollegen für ein angenehmeres Dufterlebnis.

Was kostet flüssiges Waschmittel?

Flüssigwaschmittel gibt es in nahezu allen Preisklassen. So gibt es Discounterwaschmittel für nicht mal 2 Euro. Die meisten Markenwaschmittel liegen in einer Preisklassen zwischen 3 und 6 Euro.

Viele Flüssigwaschmittelhersteller bieten zudem Vorratspackungen von bis zu 5 Litern an, die entsprechend mehr kosten, diese sind insbesondere für Familien bei denen viel Wäsche anfällt und gewerbliche Nutzer interessant.

Wo kann man Flüssigwaschmittel kaufen?

Flüssige Wäschereiniger kann du sowohl in Drogerie- Märkten, als auch in vielen Supermärkten und Discountern finden. Die meisten dieser Geschäfte bieten zudem neben den bekannten Markenprodukten günstige Eigenmarken an.

In den letzten Jahren haben viele Anbieter das Internet als Verkaufsplattform entdeckt. So ist es nunmehr möglich, Flüssigwaschmittel bei den genannten Ketten im Online- Shop zu erwerben. Viele der Hersteller bieten zudem ihre Produkte in einem eigenen Internetshop an, wie z.B. der Hersteller der Froschprodukte in seinem Froschladen. Aber auch über Shoppingportale wie Amazon und Ebay werden die Mittel vertrieben.

Alle Flüssigwaschmittel, die wir auf dieser Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du dich für ein passendes Flüssigwaschmittel entschieden hast.

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Flüssigwaschmittel kannst du in Drogerien, dem Fachhandel oder auf Online-Plattformen aber auch in Onlineshops der Hersteller erwerben.

Ist ein zusätzlicher Wasserenthärter notwendig?

In der Regel ist kein zusätzlicher Wasserenthärter notwendig, solange du dich an die richtige Dosierung hältst, weil den Waschmitteln bereits entsprechende Stoffe beigefügt sind.

Bei der Dosierung hilfreich sind sogenannte Dosierhilfen, wie z.B. diese hier. Sollte es in deiner Region sehr hartes Wasser geben, ist die Zugabe einer zusätzlichen Maschinenpflege dennoch ratsam.

Benötige ich einen Weichspüler?

Im Gegensatz zu einigen Pulverwaschmittel enthalten flüssige Waschmittel keine Substanzen, die die Wäsche auch weich machen, sodass ein zusätzliches Mittel entbehrlich ist.

Der Nachteil ist dabei natürlich, dass der weichspülende Effekt immer eintritt, also auch wenn es gar nicht nötig bzw. erwünscht ist. Weichspüler sorgen neben ihrer weichmachenden Wirkung zudem für eine Extraportion Duft. Hat man also ein neutral riechendes Flüssigwaschmittel benutzt, kann so ein Ausgleich hergestellt werden.

Wo füllt man das Flüssigwaschmittel am besten ein?

Flüssigwaschmittel gehört, anders als Pulverwaschmittel, nicht in die Waschmittelschublade der Waschmaschine, sondern direkt mit der Dosierhilfe in die Trommel zu der Wäsche. So wird sichergestellt, dass das Waschmittel nicht bereits vor Beginn einfach in die Spülkammer läuft und absickert.

Viele Hersteller von Waschmaschinen bieten einen zusätzlichen Einsatz für Flüssigwaschmittel an. Dieser wird in das vorgesehene Fach für Pulverwaschmittel eingesetzt und verhindert, das Durchlaufen bevor der Waschvorgang startet.

Für Weichspüler gilt dies nicht, da hier das Fach bereits so ausgerichtet ist, dass das Mittel erst im letzten Waschgang dazu gezogen wird. Es wird also nicht direkt in die Trommel gegeben.

Wie lange ist Flüssigwaschmittel haltbar?

Ein Mindesthaltbarkeitsdatum, wie es beispielsweise bei Lebensmitteln gesetzlich vorgeschrieben ist, gibt es für Waschmittel nicht. Die falsche Lagerung kann aber dazu führen, dass das Waschmittel schlecht wird.

Der größte Feind für die Haltbarkeit von flüssigem Waschmittel ist dabei die Temperatur. Wird das Waschmittel bei zu niedrigen, zum Beispiel bei der Lagerung in der Garage oder bei zu hohen, wie bei der Lagerung in Heizungsnähe, Temperaturn aufbewahrt, kann es seine Wirksamkeit verlieren.

Ob ihr Waschmittel noch verwendbar ist, erkennen sie an den drei Faktoren Geruch, Aussehen und Beschaffenheit. Riecht ihr Waschmittel also muffig, hat seine Farbe verändert meist in Richtung braun oder ist nicht mehr flüssig, sondern enthält gegebenenfalls Klumpen, entsorgen sie es bitte fachgerecht.

Wenn ihr Waschmittel in seinen äußeren Erscheinungen noch unverändert scheint, kann es weiterhin bedenkenlos benutzt werden. Einzig bei der Dosierung solltest du Anpassungen vornehmen. Es empfiehlt sich für jede Wäsche, die Dosierung für stark verschmutzte Wäsche zu wählen, da einige Inhaltsstoffe wie Bleichmittel und Enzyme über die Zeit an Kraft einbüßen.

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Flüssigwaschmittel hinterlassen im Gegensatz zu Pulverwaschmittel keine lästigen Rückstände auf frisch gewaschener Wäsche. Vorteil ist, dass diese bei Waschvorgängen mit niedrigeren Temperaturen verwendet werden können. Besitzt du keinen speziellen Waschmaschineneinsatz für Flüssigwaschmittel, solltest du das Waschmittel mit einer Dosierhilfe direkt in der Waschtrommel platzieren. Quelle: Pixabay.com

Entscheidung: Welche Arten von Flüssigwaschmitteln gibt es und welches ist das richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen fünf verschiedenen Typen von Flüssigwaschmitteln unterscheiden:

  • Vollwaschmittel
  • Buntwaschmittel
  • Feinwaschmittel
  • Spezialwaschmittel
  • Baukastenwaschmittel

Aufgrund unterschiedlicher Verwendungszwecke eignet sich ein bestimmtes Füssigwaschmittel am besten für dich und deine Wäsche. Durch die unterschiedlichen Zusammensetzungen und Anwendungsbereiche ergeben sich für jede dieser Waschmittelarten unterschiedliche Vorteile und Nachteile.

In den folgenden Abschnitten möchten wir dir diese fünf verschiedenen Typen näherbringen. Außerdem werden wir dir die jeweiligen Unterschiede kurz erklären, um herauszufinden welches Flüssigwaschmittel das richtige für dich ist. Die Vorteile und Nachteile der einzelnen Arten stellen wir dir zum Vergleich übersichtlich gegenüber.

Wie funktioniert ein Vollwaschmittel und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein Vollwaschmittel ist ein meist pulverförmiges oder flüssiges Waschmittel, das für die Reinigung weißer Wäsche am besten geeignet ist. Dieses Flüssigwaschmittel, das auch Universal- oder Kochwaschmittel genannt wird, kannst du bei allen Temperaturbereichen von 20 °C bis 95 °C und den meisten Waschverfahren einsetzen.

Die Zugabe von Bleichmitteln sorgt dafür, dass weiße Textilien nicht grau werden und ihr strahlendes Weiß behalten. Aus diesem Grund solltest du bunte Wäsche nie mit einem Vollwaschmittel waschen, da deine Kleidungsstücke dadurch die Farbe verlieren könnten.

Vorteile

  • Für die Reinigung weißer Wäsche geeignet
  • Fast alle Waschtemperaturen möglich

Nachteile

  • Für die Buntwäsche ungeeignet
  • Enthärter und Bleichmittel sind oft überdosiert

Wie funktioniert ein Buntwaschmittel und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Das Buntwaschmittel oder auch Colorwaschmittel ist, wie der Name bereits vermuten lässt, für die Reinigung von Buntwäsche am besten geeignet. Das Flüssigwaschmittel kannst du bei allen Waschtemperaturen von 20 °C bis 60 °C und allen Umdrehungsgeschwindigkeiten einsetzen.

Um starke Verfärbungen bei deinen Textilien vermeiden zu können, solltest du nur einen Farbton pro Vorgang waschen. Spezielle Farbübertragungs-Hemmer, die eine wechselseitige Verfärbung deiner Kleidungsstücke verhindern sollen, werden in einigen Buntwaschmitteln verwendet.

Vorteile

  • Für die Reinigung bunter Textilien geeignet
  • Sehr niedrige Waschtemperaturen möglich

Nachteile

  • Verursacht einen Grauschleier bei weißer Kleidung
  • Ohne Hemmer ist nur ein Farbton pro Waschvorgang möglich

Wie funktioniert ein Feinwaschmittel und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein Feinwaschmittel wird vor allem für die Wäsche weicher Stoffe, wie zum Beispiel Wolle oder Seide verwendet. Du kannst es sowohl für die Waschmaschine mit Temperaturen von maximal 40 °C, als auch die Handwäsche deiner Kleidungsstücke verwenden.

Um einen möglichst sanften Waschvorgang ermöglichen zu können, sind Feinwaschmittel frei von Bleichmitteln und optischen Aufhellern. Die meisten Mittel enthalten aber höhere Mengen an Seife und Enzymen, weshalb nur widerstandsfähiges Gewebe sorgenfrei gereinigt werden kann.

Für die Wäsche bestimmter Zellulosefaser-Kleidungsstücken solltest du jedoch ein Waschmittel ohne beigefügte Enzyme kaufen, um das feine Gewebe vor einem Cellulase-Abbau bewahren zu können.

Vorteile

  • Für die Reinigung sensibler Textilien geeignet
  • Handwäsche möglich

Nachteile

  • Keine normalen Kleidungsstücke
  • Für Zellulosefaser oft ungeeignet

Wie funktioniert ein Spezialwaschmittel und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Spezialwaschmittel werden für die Reinigung spezieller Kleidungsstücke und für die Entfernung starker Flecken und Schweißgerüche verwendet. Kleidungsstücke, die unbedingt bei niedrigen Temperaturen gereinigt werden müssen, sind beispielsweise Wolle, Seide, Daunen, Sport- und Membrantextilien.

Spezialwaschmittel werden hauptsächlich für ganz spezielle Textilien entwickelt. Stoffe wie Gore-Tex, Mikrofaser und Mischgewebe, die oft in Sportkleidung verwendet werden, benötigen eine aufwendige Pflege. Spezielle geruchbindende Substanzen sorgen für eine Neutralisierung starker Gerüche.

Die Zusammensetzung und die einzelnen Inhaltsstoffe sind dabei ähnlich wie bei einem Feinwaschmittel. Die Fähigkeit, Schwefel- und Stickstoff-Moleküle zu binden, sorgt für eine gründliche Reinigung durchgeschwitzter Funktionskleidung.

Vorteile

  • Speziell für Sportkleidung
  • Entfernt Schweißgerüche

Nachteile

  • Nur für Funktionskleidung geeignet
  • Verhältnismäßig teuer

Wie funktioniert ein Baukastenwaschmittel und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein Baukastenwaschmittel ist eigentlich ein Set, das aus drei verschiedenen Komponenten besteht. Diese werden auch in einem Vollwaschmittel verwendet. Dabei handelt es sich um ein Basiswaschmittel, ein Bleichmittel und einen Enthärter. Manchmal ist aber auch ein Fleckenentferner im Set enthalten.

Der große Vorteil bei einem Baukastenwaschmittel liegt in der Individualität und Anpassungsfähigkeit bei jedem einzelnen Waschvorgang. Durch die einzelnen Komponenten kannst du dir dein eigenes Waschmittel selbst zusammenstellen und so individuell an deine Wäsche anpassen.

Bei kalkhaltigem Wasser kannst du zum Beispiel einfach die Dosierung für den Enthärter erhöhen. Dadurch wird nicht nur deine Wäsche gepflegt und dein Geldbeutel entlastet, sondern auch die Umwelt geschont, da die Menge des Basiswaschmittels und des Bleichmittels gleich bleibt.

Vorteile

  • Individuelle Waschvorgänge
  • Spart Geld und schont die Umwelt

Nachteile

  • Dosierung muss jedes Mal durchgeführt werden
  • Komponenten müssen einzeln gekauft werden

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Flüssigwaschmittel vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du flüssige Waschmittel vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein Waschmittel für dich eignet oder nicht.

Zusammenfassend handelt es sich dabei um:

  • die Art deiner Wäsche
  • die Ergiebigkeit des Waschmittels
  • deine Lebensweise
  • Kriterien der Nachhaltigkeit
  • Vorhandensein von Allergie und anderen Unverträglichkeiten

In den nachfolgenden Absätzen kannst Du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Tipp: Wirf auch mal einen Blick auf unsere Flüssigwaschmittel Vergleichstabellen. In dieser einfach zu verstehenden Übersicht haben wir für dich die aktuell wichtigsten Waschmittel anhand der hier vorgestellten Waschmittel miteinander verglichen.

Art deiner Wäsche

Auf die Art und Beschaffenheit deiner Wäsche, also bunte, weiße oder schwarze Textilien, Feines und Wolle, sind wir weiter oben schon kurz eingegangen. Trotzdem möchte wir dich an dieser Stelle nochmal daraufhin weisen, dass die Eigenschaften deiner Wäsche wohl das wichtigste Kriterium bei Kauf von flüssigem Waschmittel ist, da das Reinigungsergebnis maßgeblich hiervon beeinflusst wird.

Stelle dir also zunächst die Frage, welche Art von Textilien in welchem Farbtönen du waschen möchtest. Wenn Du also viele helle feine Kleider besitzt, dann ist ein Waschmittel für feine Wäsche unverzichtbar. Sind die meisten Teile in deinem Kleiderschrank dunkel, sollte ein Reinigungsmittel, das speziell auf dunkle Farben abgestimmt ist in deinem Haushalt nicht fehlen. Hast Du kleinere Kinder, die sich gerne mal schmutzig machen und wahrscheinlich viele verschieden bunte Farben tragen, solltest du dich in Richtung Vollwaschmittel orientieren.

Da die meisten von uns viele verschieden Textilien benutzen, das heißt also neben Kleidungsstücken auch Bettwäsche, Wohndecken und Stofftiere, sollte man entsprechend einige verschiedene Waschmittel zuhause haben. Hier ist es hilfreich, dass die Hersteller ihre Produkte oftmals in verschiedenen Packungsgrößen anbieten.

Ergiebigkeit des Waschmittels

Die Ergiebigkeit des Waschmittels spielt nicht nur für deinen Geldbeutel eine ausschlaggebende Rolle, sondern auch für die Umwelt.

Die Ergiebigkeit ergibt sich dabei nicht allein aus der Menge, die in der Flasche enthalten ist, sondern vor allem aus der Menge an Waschmittel, dass Du brauchst, um deine Wäsche sauber zu bekommen.

Wenn man mit einer 1 Liter Flasche Flüssigwaschmittel, gerade mal 5 bis 6 Waschladungen sauber bekommt, bedeutet das, dass man sehr oft neues Waschmittel kaufen muss. Selbst wenn du günstig einkaufst, stellt das doch eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Es ist also wichtig, dass dein Waschmittel effizient reinigt und dennoch ergiebig ist.

Aber auch die Umwelt dankt es dir, wenn du weniger Waschmittel verbrauchen musst. Waschmittel enthalten viele Stoffe, die der Natur nicht zuträglich sind. Dazu zählen z.B. Bleichmittel und Bleichstabilisatoren, die den Zerfall der Bleichstoffe während der Lagerung verhindern, Wasserenthärter und Konservierungsstoffe. Je weniger du von deinem Waschmittel benutzen musst, desto seltener und in geringerer Menge gelangen von diesen Stoffen in die Umwelt. Zudem sparst du Plastikmüll, der für die Verpackungen nötig ist.

Deine Lebensweise

Immer mehr Menschen leben bewusster und vegan. Ihnen ist es verstärkt wichtig zu wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Diese Einstellung spiegelt sich auch im Kauf anderer Produkte wie Flüssigwaschmittel wieder.

Veganer zu sein, bedeutet für die meisten mehr, als nur der Verzicht von tierischen Produkten in der Nahrung. So sollen für z.B. Kleidung ebenfalls keine Tiere leiden oder gar getötet werden. Gleiches gilt dann auch für Güter zur Körperpflege (Pflegeprodukte und Kosmetik) und Reinigungsmittel.

Viele Flüssigwaschmittel enthalten Tenside, die tierischen Ursprungs sind. Diese werden aus tierischen Fetten gewonnen. Gleiches gilt auch für einige Bindemittel.

Weiterhin ist es vielen Menschen, unabhängig von ihrer Ernährungsweise, wichtig, dass Reinigungsprodukte nicht an Tieren getestet werden. In der Europäischen Union sind Tierversuche seit 2013 zwar verboten, da aber viele Anbieter in China verkaufen, wo Tierversuche Voraussetzung zur Marktzulassung sind, werden diese dennoch durchgeführt.

Du solltest dir also vor dem Kauf von flüssigem Waschmittel die Frage stellen, ob es dir wichtig ist, ob dein Waschmittel vegan ist oder nicht.

Kriterien der Nachhaltigkeit

Wie oben bereits angeklungen ist, enthält Waschmittel Inhaltsstoffe, die für die Umwelt eher nachteilig sind. Daher sollte Waschmittel unter einem nachhaltigen Blickwinkel untersucht werden.

Viele Hersteller, allen voran Frosch greifen bereits seit längerer Zeit auf vegane Inhaltsstoffe zurück. Hierdurch wird z.B. der Ausstoß von CO2 verringert. Denn die Fleischproduktion erzeugt mehr klimaschädliches Kohlenstoffdioxid als die Produktion von Pflanzen und Getreide.

Allerdings enthalten auch diese Waschmittel Inhaltsstoffe, die schädlich für die Umwelt sind, heute allerdings noch nicht ersetzbar sind. Daher gilt es für den Verbraucher, also dich, an anderer Stelle anzusetzen.

Vorhandensein von Allergie und anderen Unverträglichkeiten

Der Kauf von Flüssigwaschmittel kann für Menschen mit Allergien und empfindlicher Haut eine Herausforderung darstellen, denn in vielen Waschmittel sind Substanzen enthalten, die zwar die Wäsche super sauber machen, aber beim Tragen auf der Haut jucken und Rötungen hervorrufen können.

Gerade bei Babys und kleinen Kindern ist Vorsicht geboten. Denn ihre noch junge Haut ist oftmals besonders empfindlich gegenüber chemischen Stoffen. Und da Babys nicht nur Strampler haben, sondern auch viele Kuscheldecken und Stofftiere, die regelmäßig gewaschen werden müssen, bieten viele Hersteller extra Baby- Waschmittel an. Diese weisen nicht nur eine besonders gute Reinigungsqualität auf, sondern haben auch eine hypoallergene- Rezeptur und kommen ohne Konservierungs- und Farbstoffe aus. Die eingesetzten Duftstoffe sind natürlichen Ursprungs (z.B. Kamille) und drängen sich nicht in den Vordergrund.

Aber nicht nur die Wäsche von Babys, sondern auch deine, kann hautschonend gereinigt werden. Hier bieten sich Aloe-Vera- Sensitiv- Waschmittel an. Sie sind hautfreundlich und reinigen deine Kleidungsstücke dennoch effizient.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Flüssigwaschmittel

Seit wann benutzt der Mensch Waschmittel?

Mit dem Waschen der Kleidung hat sich der Mensch, wenn auch in sehr primitiver Form, bereits in der Antike beschäftigt. Die Inhaltsstoffe wie sie heutzutage zum Einsatz kommen, werden seit den frühen 1970er Jahren angewendet.

In der Antike haben die Menschen Wasser in Verbindung mit Reiben, Schlagen und Treten zur Reinigung benutzt. Die alten Römer ließen Urin vergären und nutzten die Ammoniakbildung zur Reinigung. Die Sumerer sind das erste Kulturvolk, was durch Vermischen von Holzasche und Öl eine seifenähnliche Substanz herstellte. Später nutzten auch Ägypter, Gallier und Germanen Fette und Öl zur Reinigung ihrer Kleidungsstücke.

Mit der Entdeckung des Ölbaums wurde Seife zu einem wichtigen neuen Rohstoff, der allerdings weiterhin als Luxusgut galt und erst mit der Entdeckung der technischen Herstellung von Soda im 18.Jahrhundert billiger wurde.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde den Waschmitteln neben Seife weitere Stoffe neben Soda hinzugefügt. Wasserglas (Natriumsilicat), und Natriumperborat ermöglichten es den Menschen auf die bis dahin notwendige Rasenbleich zu verzichten. Bei der Rasenbleiche werden die Textilien nach dem Waschvorgang auf den Rasen gelegt, wo die Sonne die Flecken ausbleichen sollte.

Das 1907 eingeführte Waschmittel Persil des Herstellers Henkel nimmt in seinem Namen Bezug zu ebenjenen Inhaltsstoffen: Per steht für das Perborat und Sil kommt von dem Wort Silicat.

1914 entwickelte der Chemiker Otto Böhm durch Beifügen von Enzymen ein Waschmittel was auch bei niedrigeren Temperaturen und ohne den Einsatz starker mechanischer Einflüsse Kleidung reinigte. Es war also nicht mehr notwendig, Flecken durch starkes Reiben zu entfernen. Dadurch konnte körperliche Kraft gespart werden. Das Absinken, der benötigten Temperaturen ermöglichte es den Menschen Geld zu sparen, da sie weniger Brennmaterial und Seife benötigte.

In den 1960er Jahren ermöglichten es der technische Fortschritt und das Wirtschaftswunder, dass immer mehr Haushalte von der Handwäsche auf die Maschinenwäsche umsteigen konnten. Dadurch änderten sich auch die Ansprüche an die Waschmittel. Die Bildung von unter anderen Kalkseifen minderte die Waschkraft, was einen schnelleren Verschleiß der Wäsche zur Folge hatte.

Außerdem wurde sie durch die Ablagerungen hart. Die Rohstoffe, die für die Herstellung von Waschmittel nötig waren, wurden daraufhin angepasst. So wurden die lange Zeit zum Einsatz kommenden Talge und später Öle, immer weiter durch Produkte auf Kohle- und Erdölbasis ersetzt. Das moderne Waschmittel wie wir es heute kennen war geboren.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.hauswirtschaft.info/waesche/pulver-fluessig-waschmittel.php


[2] https://www.experience.panasonic.de/haushalt/waschmittel-und-gute-waschmaschine

Bildquelle: 123rf.com/ Andriy Popov

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Redaktion

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